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SICHTBARKEIT · 5 MIN. LESEZEIT · YANNICK PIPERIS, GRÜNDER REVOTA

Google-Unternehmensprofil richtig ausfüllen: die Schritt-für-Schritt-Anleitung für lokale Betriebe

Für viele Betriebe ist das Profil bei Google der erste Eindruck, noch vor der eigenen Website. Diese Anleitung geht Feld für Feld durch: was hineingehört, was besser nicht und woran die meisten Profile scheitern.

Startseite der Café-Demo Morgenrund als Beispiel für einen gepflegten Online-Auftritt
Schritt 01

Der Name, genau so wie am Laden

Tragen Sie den Namen ein, der an Ihrer Tür steht. Nicht mehr. Der häufigste Fehler sind angehängte Suchbegriffe, also etwa „Bäckerei Muster Brot Kuchen Frühstück“. Das wirkt nicht nur unseriös, es verstößt auch gegen die Richtlinien von Google und kann im schlimmsten Fall das ganze Profil kosten.

Ihre Leistungen und Ihren Ort tragen Sie an anderer Stelle ein, dafür gibt es eigene Felder. Der Name ist ein Name, kein Werbetext.

Schritt 03

Adresse oder Einzugsgebiet

Hier trennen sich zwei Arten von Betrieben, und die Verwechslung sorgt für die meisten Probleme.

Kunden kommen zu Ihnen (Laden, Praxis, Salon, Café): Tragen Sie die Adresse ein, genau so, wie sie auf Ihrer Post steht. Prüfen Sie danach die gesetzte Markierung auf der Karte, gerade in Gewerbegebieten und Hinterhöfen sitzt sie gern ein Haus daneben.

Sie fahren zu den Kunden (Handwerk, Pflege, mobile Dienstleistung): Blenden Sie die Adresse aus und geben Sie stattdessen ein Einzugsgebiet an. Nennen Sie die Orte, in die Sie wirklich fahren. Wer das Gebiet künstlich aufbläht, bekommt Anfragen, für die sich die Anfahrt nicht lohnt, und muss sie absagen.

Schritt 05

Fotos, die Ihren Betrieb zeigen

Fotos sind meist das Erste, was angeschaut wird. Nehmen Sie eigene Aufnahmen statt gekaufter Stockbilder: die Fassade bei Tageslicht, damit man Sie beim Vorbeifahren wiedererkennt, den Innenraum, Ihre Arbeit, Ihr Team.

Ein Handyfoto bei gutem Licht ist besser als ein perfektes Bild, das mit Ihrem Laden nichts zu tun hat. Ergänzen Sie ab und zu neue Aufnahmen. Ein Profil, in dem sich seit Jahren nichts bewegt, wirkt schnell so, als hätte der Betrieb zugemacht.

Schritt 07

Bewertungen: nur echte, dafür aktiv

Bitten Sie zufriedene Kunden um eine Bewertung, am besten direkt nach der Leistung, wenn die Freude noch frisch ist. Ein Satz reicht: „Wenn Sie zufrieden waren, würden Sie uns kurz bei Google bewerten?“

Was Sie niemals tun sollten: Bewertungen kaufen oder Bekannte schreiben lassen, die nie bei Ihnen waren. Das verstößt gegen die Richtlinien und fällt auf, denn Kunden lesen genau. Erfundenes Lob klingt anders als echtes.

Antworten Sie auf Bewertungen. Auf gute kurz und persönlich, auf kritische sachlich und ohne Rechtfertigung. Eine ruhige, konkrete Antwort überzeugt Mitlesende oft mehr als die Kritik selbst.

Merksatz

Ein Google-Profil gewinnt nicht durch Tricks, sondern durch Genauigkeit: richtiger Name, passende Kategorie, gepflegte Zeiten, eigene Fotos, echte Bewertungen. Nichts davon kostet Geld, alles davon kostet Zeit.

revota.de/arbeiten/kornreich
Startseite der Bäckerei-Demo Kornreich aus dem revota-Studio

Beispiel aus unserem Studio: Der Weg vom Profil zur Seite endet idealerweise bei einer klaren nächsten Handlung.

03 ÜBER DEN AUTOR

04 DER NÄCHSTE SCHRITT

Profil gepflegt. Und die Seite dahinter?

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