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Was kostet eine Webseite 2026? Preise für kleine Betriebe

Schreibtisch in einem Friseursalon mit Laptop, Angebot und Taschenrechner

Was kostet eine Webseite? Die ehrliche Antwort: irgendwas zwischen null Euro und einem fünfstelligen Betrag. Das hilft dir wenig, wenn du in Pulheim, Köln oder sonst im Rhein-Erft-Kreis einen Salon, eine Praxis oder einen Handwerksbetrieb hast und einfach wissen willst, womit du rechnen musst. Deshalb findest du hier realistische Spannen für 2026, die laufenden Kosten und die Posten, die in vielen Angeboten erst mal fehlen. Alle Preise fremder Anbieter haben wir im September 2026 geprüft.

Was kostet eine Webseite 2026 auf einen Blick?

Grob gibt es drei Wege: selbst bauen mit einem Baukasten, einen Freelancer beauftragen oder eine Agentur. Die Spannen gehen weit auseinander, weil „Webseite“ alles sein kann, vom One-Pager bis zum Onlineshop.

WegEinmaligLaufend
Selbst mit Baukasten0 €, dafür deine Zeitrund 12 bis 50 € im Monat
Freelancer oder kleines Studiorund 1.500 bis 8.000 €Hosting, Domain, Wartung nach Absprache
Agenturrund 4.000 bis 15.000 €, nach oben offenWartungspakete, meist monatlich

Die Baukastenpreise stammen von Jimdo und Wix, die Spannen für Freelancer und Agenturen aus aktuellen Ratgebern von 2026. Ein ganz einfacher One-Pager ohne besondere Funktionen kann auch darunter liegen. Das Gründerportal Für-Gründer.de nennt für so eine Web-Visitenkarte 500 bis 2.000 €.

Zur Einordnung unsere eigenen Preise: Landingpage 449 €, Website mit Unterseiten 749 €, Komplettpaket 1.290 €, Betreuung 29 € oder 59 € im Monat, monatlich kündbar. Als Kleinunternehmer berechnen wir keine Umsatzsteuer, und der erste Entwurf ist kostenlos. Alle Pakete im Überblick.

Was kostet eine Webseite mit Baukasten wirklich?

Baukästen werben mit kleinen Monatspreisen. Die stimmen auch. Aber sie laufen, solange deine Seite online ist. So sieht es aktuell aus (Stand: September 2026, inklusive MwSt.):

Rechne das bei gleichen Preisen auf drei Jahre hoch. Jimdo Grow kostet dann 720 €, Wix Light knapp 600 €. Die Domain ist bei beiden nur am Anfang gratis: bei Wix für ein Jahr, bei Jimdo für die erste Vertragslaufzeit.

Dazu kommt deine Arbeit: Texte, Fotos, Aufbau und später jede Änderung. Wenn dir das Spaß macht, ist ein Baukasten ein guter Weg. Wenn nicht, zahlst du eben in Stunden statt in Euro.

Was kostet ein Freelancer, was kostet eine Agentur?

Beide kalkulieren am Ende mit Arbeitszeit, ob als Festpreis oder nach Stunden. Ein paar Anhaltspunkte (Stand: September 2026):

Agenturen setzen oft mehrere Leute auf ein Projekt: Projektleitung, Design, Entwicklung, manchmal Text und Fotografie. Das schlägt sich im Preis nieder, bringt aber auch mehr Kapazität. Für einen kleinen Betrieb mit einer Handvoll Seiten kann beides passen. Entscheidend ist, was genau im Angebot steht.

Welche laufenden Kosten hat eine Webseite?

Egal wie du baust, ein paar Posten kommen jedes Jahr wieder (Stand: September 2026):

Wovon hängt der Preis ab?

Diese Punkte bestimmen den Aufwand:

  1. Umfang: Ein One-Pager ist schneller gebaut als zehn Unterseiten.
  2. Design: Angepasste Vorlage oder komplett eigenes Layout.
  3. Inhalte: Lieferst du Texte und Fotos oder muss die jemand erstellen?
  4. Funktionen: Terminbuchung, Formulare, Speisekarte, Shop, mehrere Sprachen.
  5. Selbst pflegen: Willst du Öffnungszeiten und Preise selbst ändern, braucht es ein System dafür.
  6. Korrekturen und Tempo: Jede Feedbackrunde und jede Eilfrist kostet Zeit.

Versteckte Kosten: Was steht oft nicht im Angebot?

Bildrechte

Nicht jedes Foto aus dem Netz darfst du einfach nutzen. Laut eRecht24 kommen Unternehmer bei einer Abmahnung wegen unerlaubter Bildnutzung schnell auf mehrere tausend Euro. Lizenzierte Stockfotos kosten dagegen überschaubares Geld. Bei Adobe Stock gibt es zum Beispiel bis zu zehn Bilder im Monat für 29,99 € monatlich, im Jahresabo (Stand: September 2026). Frag also nach, woher die Bilder kommen und ob die Lizenz für deine Nutzung gilt.

Terminbuchung im Abo

Für Salons und Praxen oft ein spürbarer Posten. Viele Buchungssysteme kosten jeden Monat, zum Beispiel (Stand: September 2026):

Bei jährlicher Zahlung kosten zwölf Monate Shore Booking zum regulären Preis 598,80 € netto. Solche Tools können je nach Paket mehr als nur buchen, etwa Kundenverwaltung, Kasse oder Marketing. Brauchst du nur einen Buchungsknopf auf deiner Seite, gibt es auch kostenlose Lösungen: Cal.com ist für Einzelpersonen dauerhaft kostenlos, und Jimdo hat einfache Terminbuchung sogar im Gratis-Tarif.

Änderungen nach dem Start

Neue Öffnungszeiten, ein neues Foto, eine neue Leistung. Ohne Betreuungsvertrag wird so etwas oft nach Aufwand abgerechnet, und übers Jahr summieren sich auch Kleinigkeiten. Frag vorher, was eine Änderung kostet und wie viele Korrekturrunden im Preis drin sind.

Woran erkennst du ein faires Angebot?

Diese Checkliste kannst du neben jedes Angebot legen:

Unterm Strich

Rechne jede Variante über drei Jahre, nicht nur den Startpreis. Ein Baukasten für 20 € im Monat liegt dann bei 720 €, dazu kommen deine Zeit und nach der ersten Laufzeit meist die Domain. Eine Seite vom Freelancer für 1.500 € plus Hosting für 4,95 € im Monat landet bei knapp 1.680 €, noch ohne Wartung und spätere Änderungen. Welche Variante besser passt, hängt davon ab, wie viel du selbst machen willst und was die Seite für dich leisten soll. Hauptsache, du weißt vorher, was alles dazugehört.

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